Achtsamkeit

Aus wissenschaftlicher Sicht bezeichnet der Begriff Achtsamkeit eine Form der entspannten Aufmerksamkeit, die sich auf den gegenwärtigen Moment richtet und nicht wertet (nach Jon Kabat-Zinn, dem Gründer des Center for Mindfulness in Medicine, Health Care and Society an der University of Massachusetts).

Paul Grossman, Direktor des europäischen Zentrums für Achtsamkeit in Freiburg, meint: „Achtsamkeit ist die Praxis, sich allen Erfahrungen in wohlwollender Offenheit zuzuwenden und sie zu erkunden.“

Achtsamkeit ist eine grundlegende Fähigkeit des menschlichen Geistes, die durch Übung entfaltet wird. Jede und jeder kann es. Die Praxis der Achtsamkeit ist ein wertvolles Hilfsmittel, um sich zu regenerieren und sein inneres Gleichgewicht zu finden. Sie befähigt uns, jeden Augenblick unseres Lebens mit Wachheit, Klarheit und Akzeptanz zu leben.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien weisen wünschenswerte Effekte nach: Achtsamkeit verbessert unser Wohlbefinden auf körperlicher und psychologischer Ebene und ist bei unterschiedlichen klinischen Diagnosen von Hautkrankheiten über chronischen Schmerz bis hin zu Depression, Stress und Essstörungen wirksam.