Nachlese zum 9. Symposium Pädagogik der Achtsamkeit erschienen

Das 9. Symposium Pädagogik der Achtsamkeit an der Universität Wien brachte zum ersten Mal Vortragende aus drei Kontinenten zusammen: Nimrod Sheinman aus Israel, Corina Aguilar-Raab aus Deutschland und Nipun Mehta aus den USA. Neu war auch das Ambiente – der Große BIG-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität, der mit rund 200 Gästen bis zum letzten Platz ausverkauft war.

Obwohl die Themen der Keynotes auf den ersten Blick recht verschieden waren – die Besinnung auf eine ganzheitlich-humanistische Seele der Pädagogik (Sheinman), die Ausweitung des Horizonts sozialen Lernens auf globale Verantwortung und mitgefühlsbasierte Ethik (Aguilar-Raab) und die provokative Umkehr von Profitdenken in eine Kultur des Gebens (Mehta) – war doch in allen Beiträgen ein gemeinsames Anliegen zu spüren: der Wunsch, Achtsamkeit und Mitgefühl als personale Kompetenz und soziale Praxis allen Menschen zugänglich zu machen, damit wir die globalen Herausforderungen der Gegenwart und nahen Zukunft bewältigen können. Das Wissen um die Dringlichkeit einer fundamentalen Neuausrichtung von Bildung und Lernen verband Referent*innen und Besucher* innen des Symposiums gleichermaßen.

Beeindruckend war auch der Einsatz der Studierenden. Sie trugen ein ausladendes Büffet selbstgemachter Speisen, Live-Musik sowie Erfahrungsberichte aus erster Hand über die Effekte von Achtsamkeit und Mitgefühl in der Lehrer*innenbildung bei.

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Foto: © Chris Zvitkovits